CBD steht für Cannabidiol. CBD wird aus der weiblichen Hanf Pflanze gewonnen und im Gegensatz zu Cannabis, wirkt CBD nicht berauschend. Warum ist das so? Weil in CBD Produkten, wie z.B. den CBD Tropfen, die aus CBD Öl bestehen der Wirkstoff THC fehlt. THC ist für die berauschende Wirkung von Cannabis verantwortlich.

Podcast Episode:

CBD – nicht nur für Krebspatienten interessant!

CBD ist in Deutschland noch sehr neu. In den letzten Monaten ist eine förmliche CBD Hysterie ausgebrochen. Möglicherweise nicht zuletzt deshalb, weil die Wirkungen von CBD sehr vielseitig beschrieben werden und möglicherweise für eine Menge unserer modernen Probleme hilfreich sein könnten.

Häufig wird CBD zur Begleitung bei Krebserkrankungen empfohlen. Aber nicht nur onkologische Patienten, können von der Wirkung profitieren. Sogar in der Tiermedizin wird CBD mittlerweile diskutiert und eingesetzt. In den USA ist CBD schon länger im Einsatz. Auch große Studien zu unterschiedlichsten Krankheiten wurden dort bereits durchgeführt – z.B. im Bezug auf Epilepsie bei Kindern.

Beschriebene Wirkungen von CBD

Die beschriebenen Wirkungen von CBD sind recht umfassend und werden immer noch untersucht. Hier ist natürlich anzumerken, dass die Pharma-Industrie an CBD wenig Geld verdienen kann, weil weder Pflanzen noch deren Wirkstoffe patentierbar sind. Aber das sei nur am Rande erwähnt, wenn man sich überlegt, weshalb lange versucht wurde, CBD in Deutschland zu verbieten, bzw. das in Verkehr bringen zu unterbinden.

Folgende Wirkungen sind zu CBD beschrieben:

  • Entkrampfend
  • Angstlösend, entspannend
  • Entzündungshemmend
  • Schmerzlösend
  • Weitere Wirkungen, z.B. die antipsychotische Wirkung von CBD wird aktuell noch erforscht.

Wie wirkt CBD? Das Endocannabinoid System unseres Körpers:

Endocannabinoid System – klingt kompliziert, ist aber sehr spannend. Dieses System ist Teil des menschlichen Nervensystems. Endogen bedeutet, dass diese Prozesse im Körper stattfinden und nicht auf äußeren Einflüssen basieren.

Die wichtigsten beiden Rezeptoren dieses Systems sind CB1 und CB2. Rezeptor bedeutet eigentlich nichts anderes als Schloss. Schlüssel-Schloss-Prinzip. An das CB1 und CB2 Schloss können dementsprechende Schlüssel in Form von Canabinoiden andocken.

Diese Schlösser finden sich im Körper vor allem im Gehirn – in den Systemen, die dort für die Steuerung der Bewegung als auch für die Informationsverarbeitung (Hippocampus) zuständig sind. Der Hippocampus gehört zu unserem limbischen System und verarbeitet z.B. Sinneseindrücke und ist für das Gedächtnis wichtig.

Aber auch in anderen Organen, wie z.B. dem Darm sind die CB1 und CB2 Rezeptoren zu finden.

Warum CBD bei Krebserkrankungen?

Studien zeigen, dass CBD zentrale Stoffwechselvorgänge von Krebszellen sehr effizient stören kann. Es wirkt auf spezielle Signalwege der Krebszellen ein, die für diese Zellen zum überlegen notwendig sind. In Studien tauchte sogar der Aspekt auf, dass CBD andere Krebstherapien wie z.B. Chemo- und/oder Strahlentherapie potenzieren, d.h. verstärken kann. (1)(2)(3)

Aufgaben des Endocanabinoid-Systems

Es ist an unterschiedlichen, sehr wichtigen Körperfunktionen beteiligt. Es aktiviert sogenannte Neurotransmitter, wie Dopamin und Gaba. Dopamin erregt unser Nervensystem, ist daran beteiligt das wir uns glücklich fühlen. Gaba hemmt unser Nervensystem, sorgt also für Entspannung.

CBD Produkte: Tropfen, Öle – Qualitätsmerkmale

Durch die steigende Bekanntheit, steigen auch die Hersteller von CBD Produkten. Leider ist für den Verbraucher die Qualität oft schwierig zu beurteilen.

Ich persönlich würde Vollspektrum CBD Produkte grundsätzlich vorziehen. Hier wird die Synergie der ganzen Pflanze genutzt. Im Vergleich zu einem CBD Isolat halte ich Vollspektrum Produkte für gewinnbringender. Warum? Erkläre ich in der dazugehörigen Podcast Folge etwas genauer. Das hat mit dem Entourage Effekt von CBD zu tun.

Dosierung von CBD

Man findet im Internet die unterschiedlichsten Tabellen zur Dosierung von CBD Produkten. Wenn CBD im Rahmen einer Erkrankung eingesetzt wird, rate ich grundsätzlich dazu, die individuelle Dosierung mit einem erfahrenen Therapeuten gemeinsam einzustellen. Um Stress zu reduzieren oder CBD präventiv einzusetzen, bewährt sich meiner Meinung nach das System, das ich im Podcast genauer erkläre.

Empfehlungen: dieses CBD Produkt nehme ich selbst ein und habe damit die besten Erfahrungen gemacht

Ich habe in den letzten Jahren, in denen ich mich intensiv mit CBD beschäftigt habe unterschiedliche Produkte ausprobiert. Die Firma Endoca hat mich dabei vollumfänglich überzeugt – und nur deshalb empfehle ich sie auch.

Weitere Infos hier:

Endoca Raw Hemp Oil von der Firma Endoca

Quellen:
(1) Massi P, Solinas M, Cinquina V and Parolaro D: Cannabidiol as potential anticancer drug. Br J Clin Pharmacol 75: 303-312, 2013.
(2) Scott KA, Dalgleish AG and Liu WM: Anticancer effects of phytocannabinoids used with chemotherapy in leukaemia cells can be improved by altering the sequence of their administration. Int J Oncol 51: 369-377, 2017.
(3) Scott KA, Shah S, Dalgleish AG and Liu WM: Enhancing the activity of cannabidiol and other cannabinoids in vitro through modifications to drug combinations and treatment schedules. Anticancer Res 33: 4373-4380, 2013.

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