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Zu diesem Thema habe ich 2016 bereits schon einmal ein Video veröffentlicht.

Leider lassen sich Antibiotika Behandlungen nicht immer vermeiden. Ganz im Gegenteil – seien wir froh über die Erfindung antibiotischer Medikamente. Sie retten regelmäßig viele Leben.

Dennoch lässt sich leider nicht verleugnen, auch wenn es Viele tun, dass Antibiotika wie Smarties ohne Sinn und Verstand eingesetzt werden. Die Wirkung von Antibiotika, zielt darauf ab, Bakterien zu töten. Das Medikament kann dabei leider nicht unterscheiden, ob es sich um krankmachende Bakterien handelt oder um die guten Bakterien, die unser Organismus für eine Vielzahl von Funktionen benötigt, zum Beispiel für die Verdauung im Darm.

Im Schnitt leben im menschlichen Körper 39 Billionen Bakterien

Dies mach ungefähr 0,3 % des Körpergewichts aus. Hauptsächlich leben Sie im Darm. Über 1000 verschiedene Bakterienarten sind dort anzutreffen, die eine Vielzahl von Aufgaben übernehmen. Unter anderem sind sie für eine geregelte Verdauung essentiell. Auch auf der Haut, im Mund, im Magen, in der Lunge und im Bereich der Urogenitalien sind sie anzutreffen. Da alles in unserem Körper einen Sinn und eine Funktion erfüllt, kann man sich hier alleine durch die Anzahl schon denken, dass die Gesundheit des Körpers und die Bakterien irgendwie zusammenhängen.

Was genau im Darm benötigt nach einer Antibiose Unterstützung?

Antibiotika irritieren die Darmschleimhaut – die Heimat der Darm-Bakterien. Desto schlechter der Zustand, desto schlechter können die guten Darmbakterien dort leben. Als Ergebnis kann manchmal das sogenannte Leaky-Gut-Syndrom auftreten, das nichts anderes bedeutet, als das kleinste Löcher in der Darmschleimhaut die Funktion beeinträchtigen – nämlich die Spreu vom Weizen zu trennen. Was darf rein (in den Körper, wie z.B. Vitamine, Mineralien und andere Nährstoffe) und was bleibt draußen, bzw. wird ausgeschieden – z.B. Dreck, Sand und krankmachende Erreger.

Deshalb ist es nach der Behandlung mit Antibiotika wichtig, zum Einen die Schleimhaut wieder aufzubauen, als auch die Darmflora, zu der eben die Bakterien gehören gezielt zu unterstützen. Wenn man genau wissen möchte, welche Darmbakterien möglicherweise mehr Unterstützung brauchen und wie es insgesamt – nicht nur nach einer Antibiotika-Therapie – um den Darm bestellt ist, kann eine Stuhluntersuchung sinnvoll sein. Dazu wendet man sich am Besten an einen dafür spezialisierten Heilpraktiker oder Naturarzt. Dort wird man ein Röhrchen erhalten, kann zuhause in Ruhe den Stuhl entnehmen und dann direkt an das Labor schicken. Der Therapeut erhält meist innerhalb von 3 Werktagen das Untersuchungsergebnis, bespricht es dann anschließend und erstellt eine passgenaue Rezeptur zur Stärkung der Darmflora. Der Kostenfaktur hierfür bewegt sich ungefähr zwischen 70 und 200 € je nach Ausführlichkeit der Untersuchung. Oft übernehmen auch Zusatzversicherungen für Heilpraktiker solche Laborkosten.

Darmschleimhaut-Therapeutikum und Probiotika

Wenn der Besuch beim Therapeuten nicht möglich ist, dann sollte ein Darmaufbau sowohl ein Mittel zur “Reparatur” der Darmschleimhaut beinhalten. Hierfür haben sich sogenannte lysierte E.Coli Stämme bewährt – eine inaktive Form einer Bakterienart, die in unserem Körper vorkommt. Es sind unterschiedliche Mittel im Handel verfügbar, z.B. die Synerga Lösung der Firma Laves. Viele Anwender berichten einen spürbaren Effekt nach ca. 4 Wochen. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass diese inaktiven Bakterienstämme auch das körpereigene Immunsystem sanft stimulieren.

Zusätzlich kann ein sogenanntes Probiotikum eingesetzt werden, dass aus Enterokokken, Laktobazillen und Bifidobakterien bestehen sollte. Auch hier ist eine Vielzahl von Präparaten auf dem Markt verfügbar, z.B. Arktibiotic select von der Firma Arktis Biopharma. Auch hier ist die längere Einnahme in den allermeisten Fällen empfehlenswert.

Lassen Sie sich in einer Apotheke kompetent beraten. Mittlerweile bieten auch Online-Apotheken, wo häufig viel Geld gespart werden kann Beratungen über Telefon oder Video an. Es ist wichtig, dass Sie sich über die korrekte Einnahme, mögliche Wechselwirkungen, Risiken und Nebenwirkungen informieren, bevor Sie die Einnahme in Eigenregie beginnen.

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